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Prozessbegleitung

Veränderungsprozesse in Unternehmen erfordern oft eine professionelle externe Begleitung und Unterstützung, da sowohl ein unabhängiger außenstehender Blickwinkel als auch eine unvoreingenommene Betrachtungsweise der BeraterIn zur Prozessbegleitung notwendig sind. Nur so können (systemische) Probleme bzw. Verstickungen erfasst und lösungsorientiert bearbeitet werden.
Trotzdem ist es wichtig, zunächst einen Einblick in das Unternehmen zu bekommen, um zu sehen, was wirklich das Problem ist.
Klassischerweise erfolgt dies nach Gesprächen mit der verantwortlichen Abteilung durch eine Mitarbeiterbefragung, um zu sehen, auf welcher Ebene (Mitarbeiter-, Team- oder Unternehmensebene) das Problem liegt oder Veränderung erforderlich sind.
Neuerdings kann eine solche Diagnose auch – weit weniger aufwendig – mit einer Organisationsaufstellung erhoben werden, mit der ebenso ein Überblick über die Problemsituation geschaffen wird.
In Anschluss daran, können situationsspezifisch Veränderungsprozesse auf den erforderlichen Ebenen (Mitarbeiter-, Team- oder Unternehmensebene) eingeleitet werden.
Wichtig für wirksame Prozessbegleitung ist, dass die Interventionen sowohl auf individueller, Team- bzw. Gruppenebene und Unternehmensebene bedacht und begleitet werden, da sich nur durch die Veränderung auf der „richtigen" Ebene nachhaltiger Erfolg einstellt (vgl. Prechtl, D. (1999): Team-Potential-Analyse (TPA): Erfolgsfaktoren der Teamarbeit in Lernenden Organisationen der Wirtschaft. München: Utz-Verlag).



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